Wanderung: Rehfelde - Pyramide Garzau - Ruhlsdorfer Bruch - Hohenstein - Klosterdorf - Strausberg-Nord (Märkisch-Oderland)

Rundbögen Feldsteine Klosterdorf

Bahnhof Rehfelde – Pyramide Garzau

Der Bahnhof Rehfelde, von wo aus meine Wanderung startet, ist in nur 31 Minuten mit dem Zug von Ostkreuz zu erreichen, so dass ich pünktlich zum Sonnenaufgang auf einem schneebedeckten Feld stehe. Mein erstes Ziel ist Deutschlands größte Feldsteinpyramide in Garzau, die im Wald auf einer kleinen Anhöhe thront. Auf diesen Anblick sollte man vorbereitet sein, um nicht den eigenen Wachzustand infrage zu stellen.

Die Feldsteinpyramide entstand im Jahr 1784 und gehörte zu einer Schlossanlage mit Schloss, Park und See. 1911 brannte das Schloss ab und mit der Zeit verfiel die Pyramide. In den Jahren 2000 - 2010 baute ein Förderverein das eigenwillige Bauwerk wieder auf.

Pyramide Garzau – Langer See und Haussee – Ruhlsdorfer Bruch

Die Pyramide verlasse ich über eine schöne Allee. Der Weg verläuft anschließend durch offene Landschaft, dann auf einem Waldpfad am Langer See und Hausee, bevor der Weg zum Naturschutzgebiet Ruhlsdorfer Bruch führt. Das Ruhlsdorfer Bruch ist eine vermoortes Tal mit Streuwiesenflächen auf der, wie kleine Kunstwerke, die Strohballen verteilt liegen.

Ruhlsdorfer Bruch – Hohenstein

Vom Naturschutzgebiet geht, anders als auf der Karte angegeben, kein Weg zur Straße nach Hohenstein. Mit ein wenig Phantasie gaukelt man den Füßen vor, die Karte stimmt und geht 500 Meter am Feldrand zur Straße.

Im Dorf Hohenstein stehen ein zurzeit leeres Storchennest, Feldsteinhäuser und eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Den Turm hat die Kirche während des 30-jährigen Kriegs verloren. Einmalig in der Umgebung sind die markant gestalteten Stützpfeiler. Am Dorfanger befindet sich ein Teich.

Hohenstein – Klosterdorf

Auf einem über drei Kilometer langen Feldheckenweg gehe ich Richtung Klosterdorf, wo sich viele gut erhaltene Feldsteinbauten befinden, einige lassen sich auf dem Hof hinterm Haus erahnen. Die Kirche wurde aus unterschiedlichen bunten Steinen gebaut, besonders sind die gemauerten Rundbögen.

Klosterdorf – S-Bahn Strausberg Nord

Die asphaltierte Fahrradstraße zur S-Bahn-Station in Strausberg ist der einzige Streckenabschnitt dieser Wanderung, der sich etwas zieht, vorbei am großen Fußballplatz, dem Flugplatz mit den Segelflugzeugen, die mich vorher schon ein Stück begleiteten, gelange ich zum Ziel meiner abwechslungsreichen Tour.

Länge: 22,3 km, Karte weiter unten (Komoot)

Anfahrt: Berlin Ostkreuz - Rehfelde 0:31 Std

Abfahrt: S Strausberg Nord – Berlin Ostkreuz 0:49 Std

Links:

Pyramide Garzau (Förderverein)

Ruhlsdorfer Bruch (Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg)

Oberbarnimer Feldsteinroute (Amt Märkische Schweiz)

 

Karte auf Komoot inklusive GPX-Track zum Download

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